Wenn Hände leiden: Warum Aufklärung der stärkste Therapiefaktor ist

Gespräch mit medizinischem Personal für die medizinische Diagnose in der Klinik
© iStock / Jacob Wackerhausen

Auf einen Blick:

  • Die CHEPEP-Studie zeigt: Patienten wünschen sich verständliche Informationen, aktive Einbindung und praktische Unterstützung.
  • Patientenedukation und vertrauensvolle Kommunikation fördern den Umgang mit der Erkrankung und unterstützen den Therapieerfolg.

Wenn das Handekzem zum ständigen Begleiter wird

Die Hände sind permanent im Einsatz – die Haut an den Händen ständig sichtbar. Schmerzen, Juckreiz, Einrisse und entzündliche Hautveränderungen können Alltag, soziale Kontakte und Beruf erheblich belasten.

Chronisches Handekzem hat viele Ursachen

Hinter einem chronischen Handekzem stehen unterschiedliche Ursachen: irritative oder allergische Einflüsse ebenso wie eine atopische Veranlagung. Bei Patienten mit atopischer Dermatitis, auch Neurodermitis genannt, ist die Hautbarriere häufig ohnehin geschwächt. Wiederholter Kontakt mit Wasser, Reinigungsmitteln oder beruflichen Irritanzien kann Beschwerden an den Händen dann zusätzlich fördern. Dennoch ist nicht jedes chronische Handekzem atopisch bedingt; entscheidend bleibt die sorgfältige Abklärung der individuellen Ursachen.

Patienten haben viele Fragen – und oft zu wenige Antworten

Die CHEPEP-Studie („Chronic Hand Eczema Patient Experiences and Perspectives“) lenkt den Blick auf eine Frage, die im Praxisalltag leicht in den Hintergrund gerät: Wie erleben Patienten ihr chronisches Handekzem selbst? Statt allein Krankheitsaktivität und Therapieergebnisse zu bewerten, standen die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen im Mittelpunkt. Die Antworten zeigen, dass viele Patienten nicht nur unter den sichtbaren Hautveränderungen leiden, sondern auch unter Unsicherheit. Warum kommt es immer wieder zu Rückfällen? Welche Rolle spielen mögliche Auslöser? Und was können Betroffene selbst tun, um ihre Haut langfristig zu stabilisieren? Der Wunsch nach verständlichen Informationen und praktischer Unterstützung zieht sich durch viele der erhobenen Patientenberichte.

Warum Aufklärung mehr ist als Informationsvermittlung

Patientenedukation bedeutet weit mehr als die Weitergabe medizinischer Informationen. Sie soll Betroffene dabei unterstützen, Zusammenhänge zu verstehen und Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen. Die CHEPEP-Studie macht deutlich, dass viele Patienten den Wunsch haben, stärker in ihre Behandlung eingebunden zu werden. Informationen werden dabei nicht als Zusatzangebot verstanden, sondern als wichtiger Bestandteil einer patientenzentrierten Versorgung.

Dazu gehört beispielsweise das Wissen über individuelle Triggerfaktoren, geeignete Hautschutzmaßnahmen oder den Umgang mit wiederkehrenden Krankheitsschüben. Auch die richtige Anwendung verordneter Therapien und ein realistisches Verständnis der Erkrankung können dazu beitragen, Unsicherheiten zu reduzieren.
Gerade bei atopisch geprägter, juckender und geröteter Haut kann auch die Wahl eines geeigneten Produktes Thema der Beratung sein. Bepanthen Sensiderm Creme ist kortisonfrei, lindert Juckreiz und Rötungen bei Hautirritationen wie atopischer Dermatitis und unterstützt die Stabilisierung der Hautschutzbarriere. Für verletzte Haut ist sie aber nicht vorgesehen. Beim chronischen Handekzem ersetzt sie weder die diagnostische Abklärung noch eine indizierte antientzündliche Therapie – sie kann jedoch als symptomorientierter Pflegebaustein eingeordnet werden.

Kommunikation schafft Vertrauen

Neben medizinischem Wissen spielt auch die Arzt-Patienten-Kommunikation eine wichtige Rolle. Viele Betroffene wünschen sich ausreichend Zeit für Fragen, nachvollziehbare Erklärungen und eine gemeinsame Entwicklung von Behandlungsstrategien. Gerade bei chronischen Erkrankungen entsteht Versorgungserfolg häufig nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch eine langfristige Zusammenarbeit. Patientenedukation kann dabei helfen, Erwartungen zu klären, die Therapietreue zu fördern und den Umgang mit wiederkehrenden Beschwerden zu erleichtern. Damit rückt ein Aspekt in den Vordergrund, der in der modernen Dermatologie zunehmend an Bedeutung gewinnt: Informierte Patienten können aktiv an Entscheidungen mitwirken und ihre Erkrankung besser bewältigen.

Wissen schafft Handlungsspielräume

Chronische Handekzeme begleiten viele Betroffene über Jahre und beeinflussen häufig weit mehr als nur die Haut. Eine erfolgreiche Versorgung erfordert daher nicht nur wirksame Therapien, sondern auch verständliche Informationen, eine vertrauensvolle Kommunikation und die aktive Einbindung der Patienten. Welche Rolle Patientenedukation bei chronischen Hauterkrankungen spielt und wie sich Betroffene im Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützen lassen, wird auch im Rahmen des CME-zertifizierten Online-Dermatologiekongresses „Vulkan Haut – Ent-Zündungen des Integuments in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter“ diskutiert. Der Vortrag von Prof. Dr. Swen Malte John wird neue Versorgungsformen des Handekzems beleuchten.

FAQ: Häufige Fragen

Was ist ein chronisches Handekzem?

Es verursacht häufig Juckreiz, Rötungen, Schmerzen und rissige Haut. Dadurch können Alltag, Beruf und Lebensqualität beeinträchtigt werden.

Welche Ursachen gibt es?

Mögliche Auslöser sind Allergien, Reizstoffe, häufiges Händewaschen oder eine atopische Veranlagung. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig.

Warum ist Aufklärung wichtig?

Verständliche Informationen helfen, Auslöser zu erkennen, die Haut zu schützen und Therapien richtig anzuwenden.

Was kann die Behandlung unterstützen?

Hautschutz, geeignete Pflege und eine individuell abgestimmte Therapie können helfen. Pflegeprodukte ersetzen jedoch keine notwendige ärztliche Behandlung.

Dieser Text enthält KI-generierte Inhalte. Sämtliche Inhalte wurden fachlich geprüft und bei Bedarf überarbeitet.

Quellen:

  1. Rönsch H, Schiffers F, Bauer A et al. Chronisches Handekzem in Europa: Erfassung von Patientenerfahrungen und -perspektiven (CHEPEP) anhand von qualitativen Interviews. Karger Kompass Dermatologie. 2024.
  2. Bauer A, Brans R, Brehler R et al. S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems (AWMF-Registernummer 013-053). J Dtsch Dermatol Ges. 2023.
  3. S2k-Leitlinie Prävention, Diagnostik und Therapie des Handekzems, Registernummer 013 – 053. 2023.
  4. Bayer. Produktinformation Bepanthen Sensiderm Anti-Juckreiz Creme

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Hier erfahren Sie mehr zum Thema Handekzem: https://www.springermedizin.de/warum-handekzeme-mehr-aufmerksamkeit-brauchen/52872936

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Bepanthen® Pflichttext

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Bepanthe® ANTISEPTISCHE WUNDCREME

Wirkstoffe: Dexpanthenol und Chlorhexidinbis(D-gluconat)

Bepanthen® AUGEN- UND NASENSALBE, Bepanthen® LÖSUNG, Bepanthen® WUND- UND HEILSALBE

Wirkstoff: Dexpanthenol

Zusammensetzung:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

1g Creme enthält als Wirkstoffe: 5 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Macrogolstearat 1500; Glycerolmonostearat 40-55; Cetomacrogol 1000; Dickflüssiges Paraffin; Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.); Dimeticon 1000; Glycerol 85%; Hartparaffin; Hyetellose; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: rac-(3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Wollwachs; Dickflüssiges Paraffin; Weißes Vaselin; Gereinigtes Wasser.

Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe enthält keine Konservierungs-, Farb- oder Duftstoffe.

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1 ml Lösung enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Natriumbenzoat; Methyl(4-hydroxybenzoat); Propyl(4-hydroxybenzoat); (3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Gebleichtes Wachs; Dickflüssiges Paraffin; Dünnflüssiges Paraffin-Weißes Vaselin-Ceresin-Glycerolmonooleate (veg.)-Wollwachsalkohole-Gemisch (Protegin X); Gereinigtes Wasser; Cetylalkohol (Ph.Eur.); Mandelöl; Stearylalkohol (Ph.Eur.); Weißes Vaselin; Wollwachs.

Anwendungsgebiete:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Zur antiseptischen Behandlung von oberflächlichen Wunden; Schürf-, Riss-, Platz- und Kratzwunden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Hautschädigungen an der Hornhaut, Bindehaut bzw. Nasenschleimhaut.

Bepanthen® LÖSUNG:

Zur Unterstützung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen verschiedener Ätiologie.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Haut- und Schleimhautschädigungen.

 

Gegenanzeigen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Chlorhexidin, Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei tiefen oder sezernierenden Wunden, Ulcus cruris und unter Verwendung eines Okklusivverbandes.

Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® Lösung; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Für Bepanthen® LÖSUNG zusätzlich:

Überempfindlichkeit gegen Methyl-4-hydroxybenzoat oder Propyl-4-hydroxybenzoat.

Nebenwirkungen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME; Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® LÖSUNG; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Allergischen Hautreaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis, allergische Dermatitis, Juckreiz, Rötung, Ekzem, Ausschlag, Nesselsucht, Hautreizung und Bläschen.

Für Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME zusätzlich:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion und anaphylaktischer Schock (potentiell lebensbedrohlich) mit entsprechenden Manifestationen bzgl. Labor und Klinik einschließlich Asthma Syndrom, leichte bis mittelschwere Reaktionen, die potentiell Haut, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislauf-System beeinflussen, einschließlich Symptomen wie z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Ödeme, Juckreiz, Herz- und Atembeschwerden.

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Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

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Enthält Natriumbenzoat, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat). Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Enthält Wollwachs, Stearylalkohol und Cetylalkohol. Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

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