Hypertrophe Narben: Neue Anwendungsstudie zu BepanCare® Narben-Gel zeigt signifikante Verbesserungen des Narbenbildes

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Hypertrophe Narben gehören zu den häufigsten Komplikationen nach Operationen, Verbrennungen oder anderen tieferen Hautverletzungen. Charakteristisch sind gerötete, verdickte und häufig verhärtete Narben, die mit Juckreiz oder Schmerzen einhergehen und für viele Betroffene eine erhebliche ästhetische und psychische Belastung darstellen können. Besonders bei Kindern wachsen Narben proportional mit und können im Laufe des Wachstums stärker sichtbar werden. (3,4)

Eine aktuelle klinische Anwendungsstudie liefert neue Daten zur Pflege unreifer hypertropher Narben mit BepanCare® Narben-Gel, einem dexpanthenolhaltigen Silikongel mit integriertem Massage-Applikator. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen mehrerer klinisch relevanter Narbenparameter bei Erwachsenen und Kindern und erweitern die klinische Datenlage zur silikonbasierten Narbenpflege. (1)

Warum ist ein frühzeitiges Narbenmanagement wichtig?

Die Entstehung hypertropher Narben ist Ausdruck einer gestörten Wundheilung: Ein Ungleichgewicht zwischen Kollagenaufbau und -abbau während der Remodellierungsphase – begünstigt durch verlängerte Entzündungsprozesse – führt zur vermehrten Kollageneinlagerung und damit zu erhabenen, festen und häufig geröteten Narben, die auf das ursprüngliche Wundgebiet begrenzt bleiben. (3)

Ein frühzeitiges Narbenmanagement, das etwa zwei bis drei Wochen nach Wundverschluss beginnt, gilt daher als wichtiger Bestandteil der Narbenpflege, gerade auch bei Kindern. (2,4) Zu den etablierten Maßnahmen zählen silikonbasierte Gele oder Silikonauflagen, die einen semiokklusiven Schutzfilm bilden und helfen, den Feuchtigkeitshaushalt der Narbe zu regulieren. Ergänzend können feuchtigkeitsspendendes Dexpanthenol und eine regelmäßige Narbenmassage die Narbenreifung unterstützen und zu einem günstigeren Erscheinungsbild der Narbe beitragen. (1,2)

Die aktuelle Anwendungsstudie ergänzt diese leitliniengestützte Evidenz um neue klinische Daten für Erwachsene und Kinder. (1)

Welche Ergebnisse zeigt die neue Anwendungsstudie zu BepanCare® Narben-Gel

In der prospektiven, monozentrischen Anwendungsstudie wurden 55 Erwachsene und Kinder ab drei Jahren mit unreifen hypertrophen Narben eingeschlossen. Untersucht wurden Narben, die zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses zwischen einem und zwölf Monaten alt waren. Die Teilnehmenden wendeten das dexpanthenolhaltige Silikongel über acht Wochen zweimal täglich an. Die Beurteilung erfolgte mithilfe der validierten Patient and Observer Scar Assessment Scale (POSAS), ergänzt durch standardisierte klinische Fotografien sowie instrumentelle Hautmessungen. (1)

Nach achtwöchiger Anwendung zeigte sich eine signifikante Verbesserung des gesamten POSAS-Scores um 23,7 %. Sowohl die dermatologische Beurteilung (OSAS) als auch die Selbsteinschätzung der Patient:innen (PSAS) fielen gegenüber dem Ausgangsbefund deutlich günstiger aus. Besonders ausgeprägt waren die Verbesserungen bei Rötung (Vaskularität), Oberflächenrelief und Geschmeidigkeit; aus Patient:innensicht verbesserten sich zudem Farbe und Narbendicke. Die Ultraschallmessungen bestätigten die signifikante Verringerung der Narbendicke und stimmten mit den klinischen Bewertungen überein. Darüber hinaus bewerteten Patient:innen ihre Narben zu Studienbeginn tendenziell kritischer als die Dermatolog:innen und nahmen im Studienverlauf auch eine etwas stärkere Verbesserung wahr. (1)

Das Produkt wurde insgesamt gut vertragen. Produktbedingte unerwünschte Reaktionen wurden nicht beobachtet. In der abschließenden Anwender:innenbefragung berichtete die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden über eine hohe Zufriedenheit mit Anwendung, Konsistenz und Handhabung des Produkts. Besonders positiv bewertet wurden der integrierte Massage-Applikator sowie das angenehme Hautgefühl. (1)

Einordnung der Ergebnisse für die Praxis

Die aktuelle Anwendungsstudie stützt die bestehende Evidenz zum Narbenmanagement bei hypertrophen Narben. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl Erwachsene als auch Kinder in die Studie eingeschlossen wurden – für letztere liegen bislang vergleichsweise wenige klinische Daten vor. Die Ergebnisse liefern damit weitere Hinweise darauf, dass ein frühzeitiges Narbenmanagement das Erscheinungsbild unreifer hypertropher Narben positiv beeinflussen kann. (1,2)

FAQ: Häufige Fragen zu hypertrophen Narben und BepanCare® Narben-Gel

Was sind hypertrophe Narben?

Hypertrophe Narben entstehen infolge einer überschießenden Wundheilung. Sie bleiben auf das ursprüngliche Wundgebiet begrenzt, sind häufig gerötet, verdickt und können mit Juckreiz oder Schmerzen einhergehen. Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen Kollagenaufbau und Kollagenabbau während der Narbenreifung. (3)

Wann sollte mit der Pflege hypertropher Narben begonnen werden?

Ein frühzeitiges Narbenmanagement mit Silikonpräparaten und Narbenmassage sollte bereits etwa zwei bis drei Wochen nach Wundverschluss beginnen, um die Narbenreifung positiv zu beeinflussen. (4) Dieses Vorgehen entspricht auch den Empfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie zum Management hypertropher Narben. (2)

Was zeigte die aktuelle Anwendungsstudie zu BepanCare® Narben-Gel?

Nach achtwöchiger Anwendung von BepanCare® Narben-Gel verbesserten sich in der Studie verschiedene klinisch relevante Narbenparameter signifikant. Sowohl Ärzt:innen als auch Patient:innen stuften das Erscheinungsbild der Narbe nach acht Wochen deutlich verbessert ein, und Ultraschallmessungen bestätigten eine signifikante Verringerung der Narbendicke. Die Anwendung war gut verträglich; produktbedingte unerwünschte Reaktionen wurden nicht beobachtet. (1)

Für welche Patient:innengruppen liegen Studiendaten vor?

Die aktuelle Anwendungsstudie schloss sowohl Erwachsene als auch Kinder ab drei Jahren mit unreifen hypertrophen Narben ein. Damit liefert sie neue klinische Daten für eine Patient:innengruppe, für die bislang vergleichsweise wenige Studiendaten verfügbar waren. (1,4)

Wie sind die Ergebnisse der Studie einzuordnen?

Die Ergebnisse ergänzen die bestehende Evidenz zur silikonbasierten Narbenpflege und stehen im Einklang mit den Empfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie. Die Studie liefert zusätzliche klinische Daten für Erwachsene und Kinder und erweitert damit die Evidenzbasis für das frühzeitige Management unreifer hypertropher Narben. (1,2)

Quellen:

  1. Peltier E, de Salvo R, Hennighausen N, Unbereit K. Enhancing scar appearance: Results from a cosmetic clinical study on dexpanthenol-containing silicone gel and massage ball in adults and children. Int J Cosmet Sci. 2026;00:1–11. doi:10.1111/ics.70119.
  2. Nast A, et al. S2k-Leitlinie Therapie pathologischer Narben (hypertrophe Narben und Keloide) – Update 2020. J Dtsch Dermatol Ges. 2020;18(10):1098–1115. doi:10.1111/ddg.14279.
  3. Mony MP, Harmon KA, Hess R, Dorafshar AH, Shafikhani SH. An Updated Review of Hypertrophic Scarring. Cells. 2023;12(5):678. doi:10.3390/cells12050678.
  4. Barone S, Bao E, Rothberg S, Palacios JF, Smith IT, Tanna N, Bastidas N. Scar Management in Pediatric Patients. Medicina (Kaunas). 2025;61:553. doi:10.3390/medicina61040553.
  5. Draaijers LJ, Tempelman FRH, Botman YAM, Tuinebreijer WE, Middelkoop E, Kreis RW, van Zuijlen PPM. The Patient and Observer Scar Assessment Scale: A Reliable and Feasible Tool for Scar Evaluation. Plast Reconstr Surg. 2004;113(7):1960–1965. doi:10.1097/01.PRS.0000122207.28773.56.

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Bepanthen® Pflichttext

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Bepanthe® ANTISEPTISCHE WUNDCREME

Wirkstoffe: Dexpanthenol und Chlorhexidinbis(D-gluconat)

Bepanthen® AUGEN- UND NASENSALBE, Bepanthen® LÖSUNG, Bepanthen® WUND- UND HEILSALBE

Wirkstoff: Dexpanthenol

Zusammensetzung:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

1g Creme enthält als Wirkstoffe: 5 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Macrogolstearat 1500; Glycerolmonostearat 40-55; Cetomacrogol 1000; Dickflüssiges Paraffin; Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.); Dimeticon 1000; Glycerol 85%; Hartparaffin; Hyetellose; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: rac-(3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Wollwachs; Dickflüssiges Paraffin; Weißes Vaselin; Gereinigtes Wasser.

Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe enthält keine Konservierungs-, Farb- oder Duftstoffe.

Bepanthen® LÖSUNG:

1 ml Lösung enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Natriumbenzoat; Methyl(4-hydroxybenzoat); Propyl(4-hydroxybenzoat); (3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Gebleichtes Wachs; Dickflüssiges Paraffin; Dünnflüssiges Paraffin-Weißes Vaselin-Ceresin-Glycerolmonooleate (veg.)-Wollwachsalkohole-Gemisch (Protegin X); Gereinigtes Wasser; Cetylalkohol (Ph.Eur.); Mandelöl; Stearylalkohol (Ph.Eur.); Weißes Vaselin; Wollwachs.

Anwendungsgebiete:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Zur antiseptischen Behandlung von oberflächlichen Wunden; Schürf-, Riss-, Platz- und Kratzwunden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Hautschädigungen an der Hornhaut, Bindehaut bzw. Nasenschleimhaut.

Bepanthen® LÖSUNG:

Zur Unterstützung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen verschiedener Ätiologie.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Haut- und Schleimhautschädigungen.

 

Gegenanzeigen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Chlorhexidin, Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei tiefen oder sezernierenden Wunden, Ulcus cruris und unter Verwendung eines Okklusivverbandes.

Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® Lösung; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Für Bepanthen® LÖSUNG zusätzlich:

Überempfindlichkeit gegen Methyl-4-hydroxybenzoat oder Propyl-4-hydroxybenzoat.

Nebenwirkungen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME; Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® LÖSUNG; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Allergischen Hautreaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis, allergische Dermatitis, Juckreiz, Rötung, Ekzem, Ausschlag, Nesselsucht, Hautreizung und Bläschen.

Für Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME zusätzlich:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion und anaphylaktischer Schock (potentiell lebensbedrohlich) mit entsprechenden Manifestationen bzgl. Labor und Klinik einschließlich Asthma Syndrom, leichte bis mittelschwere Reaktionen, die potentiell Haut, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislauf-System beeinflussen, einschließlich Symptomen wie z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Ödeme, Juckreiz, Herz- und Atembeschwerden.

Für Bepanthen® LÖSUNG zusätzlich:

Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Auswirkungen auf Kraftfahrer und die Bedienung von Maschinen:

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe: Bei Anwendung am Auge ist kurzfristig eine leichte Sehbeeinträchtigung möglich.

Hinweise:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

Enthält Wollwachs. Bitte Packungsbeilage beachten.

Bepanthen® LÖSUNG:

Enthält Natriumbenzoat, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat). Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Enthält Wollwachs, Stearylalkohol und Cetylalkohol. Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland

Stand: 03/2024

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