Die Haut der Erde: Wie Vulkanismus und Kontinente das Klima steuern

Lava Felder
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Wenn Veränderungen eine lange Vorgeschichte haben

Eruptionen entstehen selten aus dem Nichts. Ob entzündliche Veränderungen der Haut oder ein Vulkanausbruch – was plötzlich erscheint, entwickelt sich häufig über lange Zeiträume. Erst wenn innere Dynamiken eine kritische Schwelle erreichen, treten ihre Folgen zutage. Genau dieser Blick auf die Ursachen hinter den sichtbaren Veränderungen verbindet den Vortrag von Prof. em. Dr. Gerhard Wörner mit dem Leitmotiv des Online-Dermatologiekongresses „Vulkan Haut“. Der renommierte Vulkanologe und Geochemiker beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Kräften, die unseren Planeten formen – und mit Prozessen, deren Auswirkungen oftmals erst erkennbar werden, wenn sie sich an der Erdoberfläche manifestieren.

Die Erde ist ständig in Bewegung

Die Landschaften unseres Planeten vermitteln den Eindruck von Beständigkeit. Tatsächlich befindet sich die Erdkruste jedoch in permanentem Wandel. Kontinente verschieben sich, Gebirge wachsen, Ozeanbecken verändern ihre Form und tief im Untergrund bauen sich Spannungen auf. Wie komplex diese Kräfteverhältnisse sind, zeigt die aktualisierte World Stress Map 2025 des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung. Sie erfasst weltweit Spannungsmuster in der Erdkruste und liefert wichtige Erkenntnisse über die Dynamik unseres Planeten. Erdbeben und Vulkanismus markieren dabei jene Momente, in denen sich die über lange Zeit aufgebauten Kräfte entladen.

Kontinente als Mitgestalter des Klimas

Die treibende Kraft hinter diesen Entwicklungen ist die Plattentektonik. Die Erdoberfläche besteht aus einzelnen Lithosphärenplatten, die sich kontinuierlich gegeneinander bewegen. Stoßen sie zusammen, entstehen Gebirge. Driften sie auseinander, öffnen sich neue Ozeane. An anderen Stellen sinkt ozeanische Kruste in den Erdmantel ab und setzt Prozesse in Gang, die zur Bildung von Vulkanen führen. Diese Vorgänge verändern nicht nur die Gestalt der Erde. Sie beeinflussen auch langfristig das Klima. Vulkanische Aktivität setzt Gase aus dem Erdinneren frei, während Verwitterungs- und Sedimentationsprozesse Kohlenstoff binden können. Über geologische Zeiträume entsteht so ein komplexes Wechselspiel, das wesentlich zur Entwicklung klimatischer Bedingungen beiträgt.

Vulkanismus als Teil eines globalen Netzwerks

Vulkane faszinieren durch ihre Kraft und Unberechenbarkeit. Aus geowissenschaftlicher Sicht sind sie jedoch weit mehr als spektakuläre Naturereignisse. Sie eröffnen Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Erdinnerem, Atmosphäre und Klima. Gerhard Wörner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit genau diesen Zusammenhängen. Seine Forschung verdeutlicht, dass geologische Prozesse nicht isoliert betrachtet werden können. Vielmehr sind sie Teil eines eng vernetzten Systems, in dem Veränderungen an einer Stelle Auswirkungen auf zahlreiche andere Bereiche haben können. Damit erweitert sich auch der Blick auf Vulkanismus selbst. Ein Ausbruch ist nicht nur ein einzelnes Ereignis, sondern Ausdruck langfristiger Entwicklungen, die tief im Erdinneren ihren Ursprung haben.

Prof. em. Dr. Gerhard Wörner: Leben auf einem Planeten wird erst durch besondere Wechselwirkungen im System Erde ermöglicht – zwischen Erdinnerem, Erdoberfläche, Ozean und Atmosphäre. Welche Wirkung hat der Homo Sapiens auf das Erdsystem und den Klimawandel?

Die Haut der Erde als Spiegel ihrer Dynamik

Was als stabile Landschaft erscheint, ist das Ergebnis fortwährender geologischer Aktivität. Gebirge, Vulkane und Ozeane erzählen die Geschichte von Kräften, die unseren Planeten seit Milliarden Jahren formen und verändern. Gerade diese Perspektive macht den Vortrag von Prof. Wörner zu einer ungewöhnlichen Bereicherung des CME-zertifizierten Online Dermatologiekongresses „Vulkan Haut – Ent-Zündungen des Integuments in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter“. Denn auch in der Medizin lohnt sich der Blick hinter das Offensichtliche: Häufig sind Hautveränderungen Ausdruck komplexer Vorgänge, die weit über den unmittelbar erkennbaren Befund hinausreichen. Die Geowissenschaften liefern hierfür eine eindrucksvolle Analogie und zeigen, dass Dynamik, Wandel und Eruption universelle Prinzipien natürlicher Systeme sind.

FAQ / Häufige Fragen

Was verbindet einen Vulkanausbruch mit einer Hautentzündung?

Beide folgen demselben Prinzip: Sichtbare Eruptionen sind das Ergebnis langfristiger innerer Prozesse. Was plötzlich erscheint, hat meist eine lange Vorgeschichte – ob tief im Erdinneren oder in den Schichten der Haut.

Wie beeinflussen Vulkane das Klima?

Vulkanische Aktivität setzt Gase aus dem Erdinneren frei und interagiert mit Verwitterungs- und Sedimentationsprozessen, die Kohlenstoff binden. Über geologische Zeiträume entsteht ein komplexes Wechselspiel, das das Klima maßgeblich mitbestimmt – ähnlich wie systemische Prozesse Hauterkrankungen beeinflussen.

Was ist die World Stress Map 2025?

Die aktualisierte World Stress Map des GFZ Helmholtz-Zentrums erfasst globale Spannungsmuster in der Erdkruste und zeigt, wo sich Kräfte aufbauen, die sich in Erdbeben oder Vulkanausbrüchen entladen. Eine Analogie zur subklinischen Entzündungsaktivität, die erst spät sichtbar wird.

Was können Dermatologen aus den Geowissenschaften mitnehmen?

Den Blick hinter das Offensichtliche: Hautveränderungen sind oft Ausdruck komplexer systemischer Vorgänge. Die Geowissenschaften zeigen eindrucksvoll, dass Eruption, Dynamik und Wandel universelle Prinzipien natürlicher Systeme sind – in der Erde wie in der Haut.

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Bepanthen® Pflichttext

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Bepanthe® ANTISEPTISCHE WUNDCREME

Wirkstoffe: Dexpanthenol und Chlorhexidinbis(D-gluconat)

Bepanthen® AUGEN- UND NASENSALBE, Bepanthen® LÖSUNG, Bepanthen® WUND- UND HEILSALBE

Wirkstoff: Dexpanthenol

Zusammensetzung:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

1g Creme enthält als Wirkstoffe: 5 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Macrogolstearat 1500; Glycerolmonostearat 40-55; Cetomacrogol 1000; Dickflüssiges Paraffin; Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.); Dimeticon 1000; Glycerol 85%; Hartparaffin; Hyetellose; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: rac-(3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Wollwachs; Dickflüssiges Paraffin; Weißes Vaselin; Gereinigtes Wasser.

Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe enthält keine Konservierungs-, Farb- oder Duftstoffe.

Bepanthen® LÖSUNG:

1 ml Lösung enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Natriumbenzoat; Methyl(4-hydroxybenzoat); Propyl(4-hydroxybenzoat); (3R)-3-Hydroxy-4,4-dimethyloxolan-2-on; Gereinigtes Wasser.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

1 g Salbe enthält als Wirkstoff: 50 mg Dexpanthenol. Sonstige Bestandteile: Gebleichtes Wachs; Dickflüssiges Paraffin; Dünnflüssiges Paraffin-Weißes Vaselin-Ceresin-Glycerolmonooleate (veg.)-Wollwachsalkohole-Gemisch (Protegin X); Gereinigtes Wasser; Cetylalkohol (Ph.Eur.); Mandelöl; Stearylalkohol (Ph.Eur.); Weißes Vaselin; Wollwachs.

Anwendungsgebiete:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Zur antiseptischen Behandlung von oberflächlichen Wunden; Schürf-, Riss-, Platz- und Kratzwunden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Hautschädigungen an der Hornhaut, Bindehaut bzw. Nasenschleimhaut.

Bepanthen® LÖSUNG:

Zur Unterstützung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen verschiedener Ätiologie.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Haut- und Schleimhautschädigungen.

 

Gegenanzeigen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Chlorhexidin, Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei tiefen oder sezernierenden Wunden, Ulcus cruris und unter Verwendung eines Okklusivverbandes.

Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® Lösung; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Für Bepanthen® LÖSUNG zusätzlich:

Überempfindlichkeit gegen Methyl-4-hydroxybenzoat oder Propyl-4-hydroxybenzoat.

Nebenwirkungen:

Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME; Bepanthen® Augen- und Nasensalbe; Bepanthen® LÖSUNG; Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Allergischen Hautreaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis, allergische Dermatitis, Juckreiz, Rötung, Ekzem, Ausschlag, Nesselsucht, Hautreizung und Bläschen.

Für Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME zusätzlich:

Erkrankungen des Immunsystems und Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion und anaphylaktischer Schock (potentiell lebensbedrohlich) mit entsprechenden Manifestationen bzgl. Labor und Klinik einschließlich Asthma Syndrom, leichte bis mittelschwere Reaktionen, die potentiell Haut, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislauf-System beeinflussen, einschließlich Symptomen wie z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Ödeme, Juckreiz, Herz- und Atembeschwerden.

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Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Auswirkungen auf Kraftfahrer und die Bedienung von Maschinen:

Bepanthen® Augen- und Nasensalbe: Bei Anwendung am Auge ist kurzfristig eine leichte Sehbeeinträchtigung möglich.

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Bepanthen® ANTISEPTISCHE WUNDCREME:

Enthält Cetylstearylalkohol. Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit Auge, Ohr und Schleimhaut ist zu vermeiden.

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Enthält Natriumbenzoat, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat). Bitte Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe:

Enthält Wollwachs, Stearylalkohol und Cetylalkohol. Packungsbeilage beachten. Kontakt mit den Augen vermeiden.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland

Stand: 03/2024

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